Vom Umweltmanagement zum Nachhaltigkeitsmanagement

Seit 1995 beschäftigen wir uns firmenintern mit Zertifizierungen. In 1997 konnten wir erfolgreich nach ISO 9002 zertifiziert werden (heute ist das die ISO 9001) und im Jahr 2000 wurden wir erstmals nach EMAS validiert.

Im Zuge eines, vom Bundeswirtschaftsministeriums geförderten Mittelstands-Projektes konnten wir - unter fachlicher Begleitung durch den Lehrstuhl Handel der Universität Göttingen – von 2000 bis 2003 ein integriertes Managementsystemaufbauen und zertifizieren lassen, in welchem Umwelt- und Qualitätsanforderungen nach ISO 14001 und ISO 9001 vereint sind. Dies vereinfacht unsere internen Abläufe erheblich. Seither erfolgt alle 3 Jahre die große Revision durch die Rezertifizierung.

Wir befassen uns seit geraumer Zeit schon mit der übergeordneten Thematik „Nachhaltigkeit“ und wollen unser gesamtes Engagement am Markt auch ganz gezielt dahingehend weiterentwickeln. Deshalb versuchen wir bereits jetzt diese Struktur (gemäß ISO 26000) sukzessive bei uns aufzubauen.

2014 haben wir im Rahmen des Umweltpaktes Bayern erfolgreich an einem Pilotprojekt teilgenommen, das uns genau zu dieser Thematik unterstützt hat. Die Entwicklung vom Umweltmanagementsystem zum Nachhaltigkeitsmanagementsystem ist ein langfristig angelegter Prozess, der weit über das bisherige hinausgeht. Entscheidend ist, dass das 3-Säulen-Modell „Ökologie-Ökonomie-Soziales“ innerhalb der ISO 26000 aufgebrochen und deutlich detaillierter gestaltet wurde. Die angloamerikanische Bezeichnung „CSR“ (Corporate Social Responsibility) spricht deutlicher als der deutsche Begriff der Nachhaltigkeit die gesellschaftliche Verantwortung an, die eigentlich jedes Unternehmen hat. Da diese in KMUs deutlich weniger komplex sind als in multinationalen Großunternehmen, werden wir uns im ersten Step an den Rahmen anlehnen, den wir in unserem Pilotprojekt kennenlernen durften.

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